Prägraten am Großvenediger 1.312m
Blick von St. Andrä Richtung Westen: Fraktion Bichl und Talschluss Maurer Berge, Quirl
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Aktuelles Bild der Wettercam Prägraten am Großvenediger
© Reinhard Unterwurzacher
Sankt Andrä bestand 1869 aus 47 Häusern, die von 377 Menschen bewohnt wurden. 1890 umfasste der Ort 46 Häuser und 335 Einwohner. Bis zur Volkszählung 1923 war zwar die Zahl der Häuser auf 57 angewachsen, gleichzeitig war die Einwohnerzahl mit 328 Personen praktisch stagniert. Nach dem Zweiten Weltkrieg bestand das Dorf Sankt Andrä aus 51 Häusern mit 356 Einwohnern, wobei das österreichische Statistische Zentralamt (heute: Statistik Austria) zu jener Zeit neben dem Dorf Sankt Andrä erstmals auch die Fraktion Sankt Andrä aufführte, die aus 67 Häusern mit einer Bevölkerung von 469 Einwohnern bestand. Neben Sankt Andrä wies die Volkszählung auch die Weiler Bichl und Gritzach, die „Zerstreuten Häuser“ Frösach und Losach-Blusen sowie Großstein als Teil der Fraktion Sankt Andrä aus. 1961 wies das österreichische Statistische Zentralamt Bichl und Frößach bereits getrennt von Sankt Andrä aus, wobei in diesem Jahr 66 Häuser und 472 Einwohner zur Fraktion Sankt Andrä gezählt wurden. Das Dorf Sankt Andrä umfasste dabei zu diesem Zeitpunkt 58 Häuser und 406 Einwohner. 1971 lebten 563 Menschen im Dorf Sankt Andrä und 563 in der Fraktion, 1981 waren es 539 bzw. 596 Menschen. 1991 lebten 605 Personen in der Fraktion. (Quelle: Wikipedia)

Prägraten am Großvenediger 1.312m
Blick von St. Andrä Richtung Osten: Antoniuskapelle, Fraktion Wallhorn, Eselsrücken und Schobergruppe.
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Aktuelles Bild der Wettercam Prägraten am Großvenediger
© Reinhard Unterwurzacher
Eine in den Dreißigerjahren erbaute Gelöbniskapelle als Dank für die unversehrte Heimkehr aus dem 1. Weltkrieg wurde 1951 von einer Lawine weggerissen. 1996/97 wurde sie von Elisabeth und Chrysanth Steiner unter Mithilfe vieler freiwilliger Helfer neu errichtet und erhielt dabei einen ungewöhnlichen Turm in Form eines halben Kegels. Die Antoniusstatue von Prof. Josef Troyer konnte 1951 fast unbeschädigt aus den Schneemassen geborgen werden und schmückt nun das von Stil und Bautechnik her interessante Kirchlein.

Großvenediger 3.657m
Blick von der Johannishütte Richtung Norden zum Großvenedigermassiv
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Aktuelles Bild Großvenediger
© Johannishütte Leonhard Unterwurzacher
Durch die mit dieser Kamera möglichen langen Belichtungszeit gelingen auch in den Nachtstunden beeindruckende, ja nahezu unglaubliche Bilder. Wenn für das menschliche Auge schon alles stockdunkel ist, wird hier das Venedigermassiv erst so richtig in Szene gesetzt.

Den ersten Ersteigungsversuch gab es bereits vor 1828 durch Paul Rohregger. Er erreichte die Venedigerscharte aus dem Untersulzbachtal. Am 9. August 1828 scheiterte auf Grund eines Lawinenabgangs eine Expedition von 17 Männern, darunter auch Erzherzog Johann, beim Versuch, den Gipfel zu erreichen. Erst 40 Jahre nach der Erstbesteigung des Großglockners erreichte am 3. September 1841 eine von Josef Schwab (genannt Hausstetter Sepp) geführte Gruppe den Gipfel. Mit dabei waren u. a. Anton Ruthner und Josef Lasser von Zollheim (die die Besteigung Anfang 1841 geplant hatten), Otto von Gravenegg, Ignaz von Kürsinger sowie der siebzigjährige Paul Rohregger, der 1828 Erzherzog Johann geführt hatte und dabei in jene die Expedition beendende Lawine gekommen war. Ausgangspunkt der Besteigung war Neukirchen am Großvenediger. Der Weg führte durch das Obersulzbachtal und über die Stierlahnerwand. Von den 40 beteiligten Männern erreichten 24 den Gipfel, die anderen blieben wegen Müdigkeit zurück. Von Kürsinger, der maßgeblich an der Expedition beteiligt war, stammt auch die Bezeichnung weltalte Majestät. (Quelle: Wikipedia)

Schlüsselspitze 2.778m
Blick von der Johannishütte Richtung Süden zur Schlüsselspitze und Lasörlinggruppe
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Aktuelles Bild von der Johannishütte
© Johannishütte Leonhard Unterwurzacher
Die Schlüsselspitze ist eine schroffe Erhebung im Endverlauf des Dorferkamms. Sie fällt im Westen zum Maurer Tal mit dem Mauer Bach und im Osten zum Hinterbichler Dorfertal mit dem Dorfer Bach steil ab. Die Schlüsselspitze weist einen wesentlich alpineren Charakter als der nördlich gelegene Niklaskopf (2780 m ü. A.) auf, von dem die Schlüsselspitze durch die Schlüsselscharte (2591 m ü. A.) getrennt ist. Im Süden bildet der Göriacher Almkopf (2434 m ü. A.) eine unbedeutende Graskuppe die nächste Erhebung vor dem Finsterwitzkopf (2254 m ü. A.), der das Ende des Dorferkamms markiert. Der Aufstieg zur Schlüsselspitze erfolgte erstmals am 9. Jänner 1913 durch E. Hoferer und E. Trautmann von der Essener-Rostocker-Hütte aus. Hierbei erfolgte auf markiertem Weg zunächst der Abstieg zur Ochsnerhütte (1950 m ü. A.) und danach die Querung in der Ostflanke des Tales in eine Mulde. Der weitere Anstieg erfolgte über große, bewachsene Blöcke zunächst auf einem kurzen Schafsteig. Nach 60 Metern über den Grashang steil empor folgten die Erstbesteiger einer Querung nach rechts, bis der Kammsattel (2586 m ü. A.) erreicht wurde. Danach erkletterten sie den steilen, brüchigen Südgrat, wobei einige Türme westlich umgangen werden mussten (II). Eine Alternativroute bietet die Westflanke. Hierzu führt der Anstieg von der Ochsnerhütte an steilen Hängen aufwärts zum Wandfuß und zu einer Blockrippe, wobei der Schlussanstieg über die Blockrippe und zuletzt eine Schneerinne verläuft. Der Nordgrat wurde wiederum von Klaus Hoi und Gef. im Mai 1973 erstiegen. Des Weiteren kann die Schlüsselspitze auch durch die Gratüberschreitung vom Niklaskogel aus begangen werden. (Quelle: Wikipedia)

Großglockner 3.798m
Blick vom Parkplatz Glocknerwinkel nach Norden zum Großglockner.
Grossglockner
© Foto-Webcam EU
Die Glocknerexpedition 1799
Im Jahre 1783 wurde Franz II. Xaver von Salm-Reifferscheidt-Krautheim als Fürstbischof nach Kärnten berufen, wo er unter anderem in Kontakt mit den naturwissenschaftlich interessierten Geistlichen Sigismund Ernst Hohenwart und Franz Xaver Freiherr von Wulfen kam. Beeinflusst durch die Erstbesteigung des Mont Blanc 1786 beschloss Salm, eine Expedition zum Glockner zu organisieren, nachdem Wulfen und Hohenwart bereits 1795 erste Vermessungen rund um den Berg vorgenommen hatten und Salm selbst 1798 das Gebiet inspiziert hatte. Die Expedition hatte nicht nur die genauere Vermessung des Berges, sondern auch dessen Erstbesteigung zum Ziel.
Als Bergführer wurden zwei Bauern aus Heiligenblut ausgewählt, die in den Berichten als "Die Glokner" bezeichnet werden. Deren Auftrag umfasste die Planung der Route, die Wahl der Ausrüstung, Erkundungen und die Organisation der Expedition. Weitere Bauern und Zimmerer aus Heiligenblut errichteten unter ihrer Anleitung Wege und die nach dem Fürstbischof benannte Salmhütte, die erste Schutzhütte der Ostalpen. Diese Unterkunft lag unterhalb vom Leiterkees, höher als die heutige Salmhütte und bot Platz für die insgesamt 30 Expeditionsteilnehmer, darunter auch Hohenwart, Wulfen und den Konsistorialrat Johann Zopoth. Die beiden "Glokner" erkundeten den Weg über das damals noch viel größere Leiterkees, die Hohenwartscharte und das Glocknerleitl bis knapp unter den Gipfel des Kleinglockners. Es wurde auch die Vermutung geäußert, bei ihrer Erkundung am 23. Juli 1799 hätten sie bereits den Gipfel des Kleinglockners erreicht, dies jedoch verschwiegen, da niemand der "Herren" dabei gewesen sei. Nach zwei wegen Schlechtwetters abgebrochenen Versuchen erreichten Hohenwart und vier Führer, darunter die "Glokner", am 24. August den Gipfel des Kleinglockners und errichteten dort ein Gipfelkreuz.
Ungenaue Berichte führten zu der lange Zeit verbreiteten Meinung, damals wäre bereits der Großglockner erklettert worden. Hohenwart schrieb etwa " ... gelang es mir und meinen vier Wegweisern, den Glockner ganz zu erklettern" und es ist von der "Besteigung der zweiten Spitze" die Rede. Das vermutlich von Expeditionsteilnehmer Johann Zopoth verfasste und von Bischof Salm überarbeitete, aber anonym publizierte Tagebuch einer Reise auf den bis dahin unerstiegenen Berg Gross-Glokner vermerkt: "Er ist nun erstiegen, der ... Glokner, diese Zierde des norischen Gebirges". Es wird davon ausgegangen, dass die ungenauen Berichte unter anderem das Ziel hatten, die Expedition als Erfolg darstellen zu können, obwohl bereits im September 1799 ein erneuter Versuch für das nächste Jahr geplant und sogar schon Vorbereitungen wie der Ausbau der Salmhütte getroffen wurden.
Verstärkt wurde die Legende durch die spätere Herausgabe einer Gedenkmünze durch Bischof Salm, die den Großglockner mit einem Gipfelkreuz zeigt und als Datum der Erstbesteigung den 25. August 1799 angibt.

Erstbesteigung 1800
Die zweite Expedition im Jahr 1800 war mit 62 Teilnehmern mehr als doppelt so groß wie die erste. Unter den neuen Teilnehmern waren unter anderem der Pädagoge Franz Michael Vierthaler, der Botaniker David Heinrich Hoppe, der Landvermesser Ulrich Schiegg mit seinem Schüler Valentin Stanic sowie die Pfarrer von Dellach im Drautal und Rangersdorf, Franz Joseph Orrasch (auch Horasch genannt) und Mathias Hautzendorfer. Als Führer für die Gipfeletappe wurden dieselben vier Bauern und Zimmerleute wie im Vorjahr verpflichtet. Neben dem personellen wurde auch der organisatorische Aufwand gesteigert, so wurde etwa auf der Hohenwartscharte eine zweite Hütte, die Hohenwarte, errichtet.
Am 28. Juli drang der Gipfeltrupp bis zum Kleinglockner vor, wo Hohenwart, Hoppe und Orrasch zurückblieben. Die vier Führer erstiegen als erste den Gipfel des Großglockners, versicherten den Anstieg mit Seilen und kehrten zum Kleinglockner zurück. Zusammen mit dem Pfarrer Mathias Hautzendorfer erstiegen sie dann den Großglockner ein weiteres Mal. Hautzendorfer musste dazu überredet werden: "Sie liessen ihn nicht von der Stelle, da er fortgehen wollte. ... Er bereitete sich wie zum Tode". Doch die Expedition galt erst als gelungen, wenn "Einer von den Herren" den Gipfel erreicht hatte. Dass dies Hautzendorfer war, gilt erst seit der Entdeckung eines Expeditionsberichts von Joseph Orrasch im Jahre 1993 als gesichert. Aufgrund fehlerhafter Beschreibungen des mit Bischof Salm auf der Adlersruhe zurückgebliebenen Franz Michael Vierthaler galt lange Zeit Joseph Orrasch, der nach heutigem Wissensstand nur als erster Teilnehmer den Kleinglockner erreicht hatte, als Erstbesteiger.
Die vier an der Gipfelbesteigung beteiligten Bauern und Zimmerleute werden in den veröffentlichten Berichten der Expeditionsteilnehmer nicht namentlich genannt. Hier werden die zwei mit der Führung der Expedition betrauten Hauptführer einfach als "Die Glokner" bezeichnet, ihre Identität stand für die Expeditionsteilnehmer im Vergleich zu ihrer bedeutenden Funktion im Hintergrund: "Man hatte ... zwei beherzte Bauern aus der h. Bluter Pfarrei gewählt. Beide heissen von nun an als erste Besteiger des Berges die Glokner". Meist werden als Namen der "Glokner" die Brüder Sepp und Martin Klotz aus Heiligenblut genannt. Dies wird heute jedoch angezweifelt: "Kloz" war lediglich der Spitzname eines der "Glokner", den dieser von Bischof Salm für das Lösen einer Wechte ("Schneeklotz") erhielt. Der Name "Klotz" kam zur fraglichen Zeit in Heiligenblut nicht vor. Auch der Hoysen-Sepp, ein Heiligenbluter Bauer, der später etwa die Graf Apponyi-Expedition von 1802 führte, gilt als möglicher Teilnehmer, wobei hinter diesem Namen auch ein Alias des bereits erwähnten Sepp Klotz vermutet wird. In einem nicht publizierten Schreiben von Ulrich Schiegg wird ein Martin Reicher als einer der "Glokner" genannt. Somit stehen aus heutiger Sicht von den fünf Erstbesteigern nur Martin Reicher und Mathias Hautzendorfer namentlich fest.
Bereits am nächsten Tag wurde der Großglockner zum zweiten Mal erstiegen, diesmal erreichten auch Schiegg und Stanic den Gipfel. Sie führten Luftdruckmessungen durch und vermaßen den Gipfel. Die Bauern befestigten das mitgebrachte Gipfelkreuz, an dem auch ein Barometer für künftige Messungen zurückgelassen wurde. (Quelle: Wikipedia)

Ortler 3.905m
Blick vom Piz Chavalatsch nach Südosten zum Ortler.
Ortler
© Foto-Webcam EU
Blick vom Piz Chavalatsch (2.763m) nach Südosten: Die höchste Erhebung halbrechts ist der Ortler, folgt man dem Grat nach links werden fachkundige Betrachter den Gipfel der Königsspitze hinter dem Ortler hervorlugen sehen. Noch etwas weiter auf dem Bild nach links sind der Cevedale und die Zufallspitzen sehr schön zu erkennen.

Erstbesteigung und weitere frühe Expeditionen
Die große Höhe des Ortlers war trotz fehlenden Vermessungen schon früh bekannt, im Atlas Tyrolensis aus dem Jahr 1774, in dem der Berg erstmals auf einer Karte erscheint, ist er als „Ortles Spiz der Höchste im ganzen Tyrol“ verzeichnet. Damit war er auch der höchste Berg der Donaumonarchie. 1804 reiste Erzherzog Johann von Österreich durch Tirol und sah den Ortler vom Reschenpass aus. Er beauftragte daraufhin den Beamten Johannes Gebhard, die Erstbesteigung des Berges zu organisiere. Gebhard kam am 28. August 1804 in Sulden an und versprach den dortigen Bauern Geld für das Finden eines Weges zum Gipfel. In seiner Begleitung waren die zwei erfahrenen Bergsteiger Johann Leitner und Johann Klausner aus dem Zillertal, die als Erstbesteiger ausgewählt worden waren. Am nächsten Tag wurde mit der Erkundung des Weges begonnen, bis zum 13. September unternahmen die Männer vier weitere vergebliche Versuche, meist in der Nähe des heutigen Normalwegs. Der sechste Anlauf mit einem reisenden Harfenisten, der sich als erfahrener Bergsteiger dargestellt hatte, aber als Scharlatan erwies, scheiterte nach drei Tagen. Mehrere andere Anwärter, die einen unseriösen Eindruck hinterließen, lehnte Gebhard ab.
Am 26. September stellte sich Josef Pichler, genannt Pseyrer Josele, Gämsenjäger auf der Churburg in Schluderns, bei Gebhard vor. Er konnte durch das Angebot, nur im Erfolgsfall einen Lohn zu verlangen, Gebhards Vertrauen gewinnen. Noch am selben Tag brach er mit Leitner und Klausner auf. Anders als bei den vorigen Versuchen führte Pichler die Gruppe nicht von Sulden aus auf den Berg, sondern zuerst nach Trafoi und am nächsten Tag von dort aus auf den Unteren Ortlerferner. Ohne Kletterseil und Eispickel durchstiegen sie dann die Hinteren Wandlen. Ihre Route gilt heute als schwierig (II-III, 50° im Firn) und sehr gefährlich, wenngleich der genaue Verlauf bisweilen angezweifelt wird. Sie wurde später nur noch selten wiederholt. Als Grund dafür, einen so schwierigen Anstieg zu wählen, wird vermutet, dass Josef Pichler als Gämsenjäger sich im felsigen Gelände wohler fühlte und die für ihn ungewohnten Gletscherflächen zu meiden versuchte. Zwischen 10 und 11 Uhr vormittags erreichten Pichler, Klausner und Leitner den Gipfel, wo sie sich wegen heftigen Windes und großer Kälte nur wenige Minuten aufhalten konnten. Nach dem Abstieg über denselben Weg kamen sie um 8 Uhr abends wieder in Trafoi an. Gebhard meldete am 1. Oktober Erzherzog Johann die Vollendung des „großen Werks“. Der Erzherzog beauftragte daraufhin im Jahr 1805 Gebhard, eine erneute Besteigung des Ortlers zu organisieren und einen neuen Weg von Sulden aus zum Gipfel finden zu lassen. Wiederum unter der Leitung Josef Pichlers, diesmal mit der Hilfe von Johann und Michael Hell aus Passeier und einem unbekannten Jäger aus Langtaufers, wurde in der Nähe der heutigen Hintergrathütte ein Unterstand errichtet. Zwischen Juli und August bestiegen die vier Alpinisten den Ortler von hier aus zweimal über den „Hinteren Grat“. Dieser wird heute allgemein mit dem Hintergrat gleichgesetzt, vereinzelt wird aber auch vermutet, mit dem Hinteren Grat könnte der heutige Hochjochgrat gemeint gewesen sein. Diese Besteigungen, während denen der Weg auch teilweise mit Seilen versichert wurde, um später auch Gebhard den Aufstieg zu ermöglichen, gelten aus heutiger Sicht als herausragende alpinistische Leistungen. Da Schlechtwetter die Versicherungen wieder zerstörte und Gebhards Aufstieg vereitelte, zog sich dieser zeitweise nach Mals zurück. Dort erfuhr er, dass die Ortlerbesteigungen von vielen Menschen massiv angezweifelt wurden. Für die nächsten, hauptsächlich zur Wiederherstellung des Weges durchgeführten, Besteigungen am 27. und 28. August gab er Pichler daher eine große Fahne auf den Gipfel mit, die am 28. August auch tatsächlich von Mals aus erkannt werden konnte. Am 30. August konnte Gebhard schließlich, geführt von Pichler, in Begleitung des Stilfser Priesters Rechenmacher selbst den Gipfel erreichen und somit die erste touristische Besteigung des Ortlers vermelden. Die Gruppe verbrachte zwei Stunden am Gipfel, die für wissenschaftliche Messungen und das Suchen eines Ortes für eine geplante Steinpyramide genutzt wurden. Um alle restlichen Zweifel an den Besteigungen auszuräumen, organisierte Gebhard in den nächsten Tagen den Transport einer großen Menge brennbaren Materials auf den Gipfel, das schließlich am Abend des 13. September entzündet wurde. Das Feuer brannte zwei Stunden und war bis ins 20 km entfernte Mals mit freiem Auge zu sehen. Wenige Tage später bestieg Gebhard den Ortler abermals. Der Gipfel sollte in der Folge durch den Bau einer Hütte und eines dauerhaft versicherten Weges leichter zugänglich gemacht werden. Als 1805 infolge des Friedens von Pressburg Tirol und damit der Ortler bis 1814 an Bayern fiel, waren diese Pläne vorerst obsolet. Der Ortler wurde daraufhin 21 Jahre lang nicht mehr bestiegen.
1826 verpflichtete ein alpinistisch unerfahrener Wiener Offizier namens Schebelka wiederum Josef Pichler als Führer. Da der Hintergrat zu dieser Zeit nicht begehbar war, wählte Pichler den Weg der Erstbesteigung über die Hinteren Wandlen. Auch am 13. August 1834 wurde der Gipfel über diesen Anstieg erreicht: Peter Karl Thurwieser bestieg den Ortler abermals unter der Führung des mittlerweile 70 Jahre alten Josef Pichler, der allerdings am Oberen Ortlerferner zurückblieb, und dreier weiterer Einheimischer.

Spätes 19. Jahrhundert
Nach Thurwiesers Besteigung 1834 blieb der Ortler in den folgenden 30 Jahren unbestiegen. Zwei Versuche, über eine neue Route durch die Stickle-Pleiß-Rinne nahe dem Pleißhorngrat den Gipfel zu erreichen, scheiterten. Die meisten namhaften Alpinisten konzentrierten sich in dieser Zeit vornehmlich auf die Viertausender der Westalpen; der Misserfolg der wenigen Besteigungsversuche in dieser Zeit wird den fehlenden alpinistischen Kenntnissen der einheimischen Führer zugeschrieben. 1864 kam der englische Bergsteiger Francis Fox Tuckett mit E.N. und H.E. Buxton und den zwei Schweizer Führern Christian Michel und Franz Biner in die Ortler-Alpen. Nachdem sie unter anderem den Monte Confinale und die Königspitze bestiegen hatten, versuchten sie eine neue Route von Trafoi über die Hohe Eisrinne und erreichten den Gipfel des Ortlers am 5. August 1864. Im September 1864 fand der Engländer Headlam den Weg von Trafoi über den heutigen Standort der Payerhütte. Ein Jahr später, am 7. Juli 1865, erreichten Johann August Edmund Mojsisovics von Mojsvár und V. Reinstadler mit dem Führer Johann Pinggera diesen Weg erstmals von Sulden aus. Am 4. September desselben Jahres führte Pinggera Julius von Payer, der später die ersten genauen Karten des Ortlers und seiner Umgebung zeichnete, in einer Variante dieses Weges zum Gipfel und fand dabei den leichtesten Anstieg. Dies war die erste Ersteigung auf dem heutigen Normalweg und mit dem Abstieg der Seilschaft nach Trafoi auch die erste Überschreitung des Ortlers.
Der neue Weg über den Tabarettakamm wurde schnell populär, und der Ortler wurde immer häufiger bestiegen: während 1868 noch von 12 Besteigungen berichtet wurde, waren dies 1871 schon 51 und 1881 bereits 183. 1899 konnten bis zu 60 Besteiger pro Tag gezählt werden. 1875 wurde zu Erleichterung des Aufstiegs die erste Schutzhütte, die Payerhütte, errichtet. Mit der Berglhütte 1884, der als Bäckmannhütte bekannten ursprünglichen Hintergrathütte 1892, der Tabarettahütte 1894 und der Hochjochhütte 1901 folgten weitere Unterkünfte. Mit den später zerstörten Schutzhütten Edelweißhütte (erbaut 1899) und Alpenrosenhütte (erbaut 1910) im Trafoital gab es zwischenzeitlich sogar mehr Unterkünfte am Ortler als heute. Der Normalweg wurde 1888 mit Stahlseilen ausgebaut, um die Besteigung zu erleichtern. Der Meranerweg über den Pleißhorngrat wurde 1910 auf Initiative des Tourismuspioniers Theodor Christomannos versichert. Zu dieser Blütezeit des Ortler-Alpinismus entstanden darüber hinaus in Sulden und Trafoi zahlreiche Hotels und ein gut ausgebautes Bergführerwesen. Der Bergführerverband Sulden-Trafoi war bereits 1865 gegründet worden.
Theodor Harpprecht und sein Führer Peter Dangl entdeckten am 19. Juli 1872 den Weg über den Hintergrat wieder und erschlossen im Abstieg die Route über die Stickle-Pleiß-Rinne. Ein Jahr später, am 9. August 1873 fanden die beiden mit der Harpprecht-Rinne einen neuen Weg vom Suldenferner zum Hochjochgrat und gelangten über diesen zum Gipfel. Die durchgehende Begehung vom Hochjoch bis zum Gipfel, die bereits seit 1867 mehrfach versucht worden war, gelang jedoch erst Otto Schück mit Alois Pinggera und Peter Dangl am 15. Juni 1875. Damit war der vierte Weg zum Ortlergipfel gefunden, den Otto und Emil Zsigmondy 1881 erstmals führerlos begehen konnten. Otto Schück erschloss 1879 schließlich noch die nach ihm benannte, damals noch stark vereiste Rinne durch die Ostwand. Bei dieser Route handelte es sich ebenso wie bei der 1878 von B. Minnigerode, Alois und Josef Pinggera durchstiegenen Südwestrinne um einen reinen Eis- und Firnanstieg, der fast ausschließlich mit Hilfe der damals üblichen Technik des Stufenschlagens bewältigt wurde. Die britische Alpinistin Beatrice Tomasson durchstieg mit ihrem Führer Hans Sepp Pinggera 1898 erstmals die Südwestwand. Mit der Erstbegehung des Marltgrates durch O. Fischer, E. Matasek, R.H. Schmitt und L. Friedmann am 22. August 1889 und des Rothböckgrates durch H. Rothböck, F. Pinggera und F. Angerer am 30. Juni 1904 waren alle großen Grate des Ortlers begangen. Der Rothböckgrat galt daraufhin lange Zeit als schwierigste Route am Ortler.

20. Jahrhundert
Alle mit den damaligen Mitteln möglichen Wege waren Anfang des 20. Jahrhunderts durchstiegen. Während des Ersten Weltkriegs hatte der Ortler ausschließlich militärische Bedeutung. Der Alpinismus im üblichen Sinn kam zum Erliegen, im Rahmen militärischer Operationen kam es jedoch zu Leistungen, die aus sportlicher Sicht bemerkenswert sind, wie etwa der Bewältigung des Normalwegs von der Payerhütte in 1:20 h.
Die 1200 Meter hohe Nordwand, die höchste Eiswand der Ostalpen, galt nach dem Krieg als letztes ungelöstes Problem am Ortler. Nach einem gescheiterten Versuch durch Willy Merkl und Willo Welzenbach gelang am 22. Juni 1931 Hans Ertl und Franz Schmid in 17 Stunden die erste Durchsteigung. Daraufhin wurde die Nordwand bis 1956 nicht mehr begangen. 1963 fanden P. Holl und H. Witt eine neue Route durch die Nordwand, die bis heute als eine der schwierigsten kombinierten Routen der Ostalpen gilt. Im selben Jahr gelang Dieter Drescher die erste Alleinbegehung der Ertlführe, am 22. Juli 1964 durchstiegen Reinhold und Günther Messner direkt den damals noch bestehenden Hängegletscher der Nordwand.
Zwar wurden seit den 1930er Jahren mehrere Neutouren auch außerhalb der Nordwand begangen, wie etwa der Soldàweg (1934), die Nordnordwestwand (1935) oder der Südwestpfeiler, dessen Erstbegehung durch Reinhold Messner, Hermann Magerer und Dietmar Oswald am 15. August 1976 filmisch dokumentiert wurde. Bei diesen Wegen handelte es sich jedoch um selten oder niemals wiederholte Touren. Die Alpinisten des späten 20. Jahrhunderts suchten neue Herausforderungen am Ortler durch Winterbegehungen und Skibefahrungen. Nachdem der Normalweg bereits am 7. Januar 1880 durch R. v. Lendenfeld und Peter Dangl seine erste Winterbegehung erfahren hatte, wurden nun auch die schwierigeren Routen bei winterlichen Verhältnissen begangen, so die Nordwand 1964, der Marltgrat 1965 und der Rothböckgrat 1966. Heini Holzer befuhr 1971 die Schückrinne mit Skiern, 1975 gelang ihm auch die Abfahrt durch die Minnigeroderinne. K. Jeschke und M. Burtscher fuhren 1969 durch die Nordwand ab, wobei sie jedoch mehrmals abseilen mussten, 1982 gelang Andreas Orgler die erste durchgehende Befahrung. 1986 glückte Kurt Walde der erste Start vom Ortlergipfel mit einem Gleitschirm, nachdem er über die Nordwand aufgestiegen war. Heute ist die Erschließungstätigkeit am Ortler weitgehend zum Stillstand gekommen. Erstbegehungen neuer Routen finden praktisch nicht mehr statt, zuletzt fand Reinhold Messner, als er anlässlich der 200-Jahr-Feiern der Erstbesteigung den Weg Josef Pichlers durch die Hinteren Wandlen wiederholen wollte, eine neue Variante zu diesem historischen Anstieg. Im selben Jahr wurde auch der lange Zeit verfallene Meraner Weg saniert und neu versichert, sodass es heute mit diesem, dem Normalweg und dem Hintergrat drei häufiger begangene Routen gibt. (Quelle: Wikipedia)

Aktuelle Ansicht Königsspitze 3.798m
Blick vom Schigebiet Sulden (Madritschhütte) zur Königsspitze.
Gut erkennbar die Ostrinne und die Nordwand.

Madritschhütte - Blick auf Königsspitze
© Seilbahnen Sulden
Während der nahegelegene Ortler als höchster Berg der Donaumonarchie schon im Jahre 1804 bestiegen wurde, blieb die niedrigere Königspitze lange Zeit vom Alpinismus unbeachtet. Die Erstbesteigung der Königspitze im Jahr 1854 durch Stephan Steinberger ist bis heute umstritten. Dabei brach dieser am 24. August von Trafoi auf und erreichte nach seinen Schilderungen über das Stilfser Joch (2757 m), den Passo di Campo (3346 m), die Vedretta di Campo, den Passo di Camosci alto (3201 m), den Passo dei Volontari (3036 m), den Zebrùferner, den Passo della Miniera und den Col Pale Rosse, die Südflanke der Königspitze. Was seine weitere Route betrifft, so wird vermutet, dass er entweder über die Pale-Rosse-Rinne oder auf einer der (damals noch firnbedeckten) Felsrippen neben diesem steilen Couloir aufstieg. Er kehrte auf demselben Weg zurück und erreichte um 20 Uhr das Stilfser Joch. Diese Route entspricht einem Gesamtaufstieg von 2750 Höhenmetern und 1450 Höhenmetern Abstieg sowie einer Horizontaldistanz von 24 Kilometern, zurückgelegt in 18 Stunden. Der österreichische Alpinist Louis Philipp Friedmann versuchte 1892 zusammen mit einem Bergführer, diese Tour nachzuvollziehen, und benötigte trotz guter Verhältnisse viel länger für den Weg, woraufhin er Steinbergers Schilderung für unglaubhaft hielt und dessen Erstersteigung öffentlich anzweifelte. Steinberger blieb jedoch bei seiner Behauptung, so dass die Frage lange Zeit kontrovers diskutiert wurde. 1929 konnte Steinbergers Biograph Joseph Braunstein einige damals neue Erkenntnisse bezüglich Steinbergers Route gewinnen und nachweisen, dass Steinberger die Aussicht vom Gipfel adäquat beschrieben hatte. Aufgrund dieser Fakten und unter Berücksichtigung der damals besseren Gletscherverhältnisse und des höheren Tempos durch den Alleingang wird heute Steinbergers Erstbesteigung überwiegend für glaubhaft gehalten.
Die erste unumschränkt anerkannte Besteigung der Königspitze gelang am 3. August 1864 dem englischen Alpinisten Francis Fox Tuckett mit seinen Gefährten T. F. und E. N. Buxton und den Schweizer Bergführern Christian Michel und Franz Biner. Ihr Ausgangspunkt war Santa Caterina Valfurva, von wo sie durch das Forno- und Cedectal und über den heutigen Normalweg in nur sieben Stunden den Gipfel erreichten. Die Gruppe stieg anschließend nach Sulden ab und ging noch am selben Tag bis Trafoi weiter, von wo aus ihr nach nur einem Rasttag die seit 30 Jahren erste Besteigung des Ortlers gelang. (Quelle: Wikipedia)

Aktuelle Ansicht Mt. Blanc 4.810m
Blick von der Region Courmayeur (Italien) auf den Gipfel des Mt. Blanc.
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© Region Courmayeur Aostatal
Am 7. August 1786 brachen Jacques Balmat und Michel-Gabriel Paccard von Chamonix aus auf und übernachteten am Gîte à Balmat, einer Felsformation nahe dem Bossonsgletscher auf ca. 2300 m. Am nächsten Tag stiegen sie ab 4 Uhr morgens über den Gletscherbruch Jonction, die Grands Mulets, das Grand Plateau und die Nordflanke des Mont Blanc auf. Um 18:23 Uhr erreichten sie als erste den Gipfel.
Die aus der sächsischen Oberlausitz stammenden Adligen Adolf Traugott von Gersdorff und Karl Andreas von Meyer zu Knonow, die sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Forschungsreise in Chamonix befanden, wurden Augenzeugen der Erstbesteigung. Beide fertigten Zeichnungen der Erstbesteigungsroute an. Gersdorff hielt darüber hinaus einen ausführlichen Bericht in seinem Reisetagebuch fest. Diese für die Geschichte des Alpinismus bedeutenden Zeugnisse werden heute im Kulturhistorischen Museum Görlitz und der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften zu Görlitz aufbewahrt.
Heute wird die Erstbesteigung des Mont Blanc als eine der Geburtsstunden des modernen Alpinismus und Ausdruck der schwindenden Angst der Menschen vor den Gefahren der Berge und einer (teilweise verklärten) Hinwendung zur Natur im Rokoko gesehen.
Eine weitere Erstbesteigung des Mont Blanc erfolgte zuvorderst von ihrer Seilschaft am 24. Juli 1875 durch das Ehrenmitglied aus Grindelwald beim britischen "Alpine Club", "Tschingel" (1865-1879), die als erste Hündin aus eigener Kraft den Gipfel erreichte. In Chamonix wurde dieses Ereignis aufmerksam aus der Weite verfolgt. Nach geglückter Gipfelerreichung wurde im Dorf ein Kanonenschuss abgefeuert sowie der ganzen Seilschaft nach der Rückkehr eine Ehrenparade durch das Dorf und ein Empfang von mehr als 100 Personen, einschließlich aller in der Gegend anwesenden Bergführer, bereitet. (Quelle: Wikipedia)

Aktuelle Ansicht Matterhorn 4.478m
Blick von Untere Riffelalp (Chämi-Hitta 2.111m) zum Matterhorn.
Matterhorn
© Zermatt
Seit 1857 wurden mehrere erfolglose Versuche unternommen, das Matterhorn zu besteigen, zumeist von der italienischen Seite her. Der Engländer Edward Whymper stürzte dabei einmal etwa 60 Meter ab.
1862 erstieg John Tyndall mit den Führern Johann Josef Benet, Anton Walter, Jean-Jacques und Jean-Antoine Carrel erstmals die Südwestschulter, den heutigen Pic Tyndall. Die Fortsetzung des Aufstiegs entlang des Liongrates erschien ihnen unmöglich. Whymper erschien der Liongrat auch weiterhin als nicht machbar. Er versuchte daher, seinen Freund Jean-Antoine Carrel zu einer Besteigung von der Zermatter Seite zu überreden. Dieser beharrte darauf, von Italien her aufzusteigen.
Im Juli 1865 erfuhr Whymper zufällig von einem Gastwirt in Breuil-Cervinia, dass sich Carrel - ohne Whymper zu benachrichtigen - wieder zum Liongrat aufgemacht hatte. Whymper fühlte sich getäuscht und eilte nach Zermatt, um dort eine Gruppe für einen sofortigen Versuch über den Hörnligrat zusammenzustellen. Am 14. Juli 1865 gelang der 7er-Seilschaft Whympers die Erstbesteigung. Die Gruppe stieg über den Hörnligrat auf die Schulter, und weiter oben, im Bereich der heutigen Fixseile, wich sie in die Nordwand aus.
Edward Whymper erreichte als erster den Gipfel, weil er sich wenige Meter vorher vom Seil losschnitt und vorauslief. Ihm folgten der Bergführer Michel Croz (aus Chamonix), Reverend Charles Hudson, Lord Francis Douglas, D. Robert Hadow (alle aus England) sowie die Zermatter Bergführer Peter Taugwalder Vater und Peter Taugwalder Sohn. Carrel und seine Gruppe entdeckten sie weit unterhalb am Pic Tyndall. Beim Abstieg der Erstbesteiger stürzten die vorderen vier der Seilschaft (Croz, Hadow, Hudson und Douglas) noch oberhalb der sog. "Schulter" über die Nordwand tödlich ab. Am Samstag, dem 15. Juli 1865, am Sonntag, dem 16. Juli 1865, und in den darauffolgenden Tagen brach Josef Marie Lochmatter mit den Rettungsmannschaften auf, um den Verunglückten der Erstbesteigung Erste Hilfe zu leisten. Drei der Toten konnte ein Bergungstrupp am 19. Juli auf dem Matterhorngletscher bergen. Die Leiche von Lord Francis Douglas wurde nie gefunden.
Am 17. Juli gelang auch Carrel zusammen mit Jean-Baptiste Bich und Amè Gorret der Aufstieg über den Liongrat bis zum Gipfel, indem er vom Nordende der italienischen Schulter durch die oberste Westwand auf den Zmuttgrat traversierte (sog. Galleria Carrel) und die Besteigung über diesen abschloss.
Die Jahrestage der Erstbesteigung des Matterhorns werden in der Gegenwart feierlich begangen. So zeigte das Schweizer Fernsehen zum 100. Jahrestag am 14. Juli 1965 eine internationale Live-Sendung einer Matterhornbesteigung mit Beteiligung von Berg-Reportern der BBC und der RAI. Ein paar Tage früher, am 30. Juni 1965, zeigte das Schweizer Fernsehen den eigens produzierten Dokumentarfilm Bitterer Sieg: Die Matterhorn Story (Regie: Gaudenz Meili). Anlässlich des 150. Jahrestages wurde am 14. Juli 2015 auf dem Bahnhofplatz in Zermatt eine Countdown-Uhr aufgebaut, im Dezember 2014 wurde im Zentrum der Stadt ein Treffpunkt für das Jubiläumsjahr ins Leben gerufen, der sogenannte "Matterhorn Plaza". (Quelle: Wikipedia)

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